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Sächsische Jugendstiftung

Die Sächsische Jugendstiftung wurde 1997 auf Beschluss des Sächsischen Landtages ins Leben gerufen. Neben der Förderung der Jugendhilfe aus öffentlichen Mitteln sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, auch jene Jugendinitiativen und informelle Jugendgruppen zu unterstützen, bei denen eine Förderung aus öffentlichen Mitteln nicht oder nicht wirksam möglich war. Dafür wurde die Form einer landesweit wirkenden, privatrechtlichen Stiftung gewählt. Die Satzung der Stiftung wurde von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet und von der Stiftungsaufsicht genehmigt.

In der Satzung ist geregelt, dass der Freistaat Sachsen als Stifter der Sächsischen Jugendstiftung auftritt. Die Stiftung wurde mit einem Anfangskapital von 1 Million DM gegründet. Später wurde das Kapital auf 4 Millionen DM erhöht und soll schließlich 3,067 Millionen Euro betragen.

Die Stiftung hat zwei Organe, einen Vorstand und einen Beirat. Die operative Arbeit wird von der Stiftung unmittelbar erbracht.

Die Sächsische Jugendstiftung kann umfangreich beratend und unterstützend tätig werden. Sie unterstützt vor allem solche Projekte, Aktionen und Initiativen, die im Freistaat Sachsen wirken beziehungsweise beheimatet sind, wesentlich in der Selbstverantwortung von Kindern und Jugendlichen liegen und sich durch Originalität, Kreativität und Eigeninitiative auszeichnen. Die Projekte sollten Gemeinsinn und Verantwortungsbereitschaft sowie das gegenseitige Verständnis fördern, vorbildhaft nach außen wirken und aktuellen Erfordernissen entsprechen.

Sächsische Jugendstiftung

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