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Untersuchungen in der Schule

Gesetzliche Grundlagen für Untersuchungen in der Schule sind Paragraf 26 Schulgesetz für den Freistaat Sachsen und Paragraf 5 Schulgesundheitspflegeverordnung. Der Kinder- und Jugendarzt des zuständigen Gesundheitsamtes führt diese Untersuchung während der Unterrichtszeit in der 2. oder 3. Klasse in der Grundschule sowie in der 6. Klasse in der Oberschule oder im Gymnasium durch. Auf Wunsch können die Eltern bei der Untersuchung anwesend sein.

Ziel der Schulgesundheitspflege ist es, Gesundheits- und Entwicklungsstörungen mit besonderer Bedeutung für einen erfolgreichen Schulbesuch frühzeitig zu erkennen und die Schüler und Eltern hinsichtlich eventuell notwendiger medizinischer und therapeutischer sowie die Schule hinsichtlich schulischer Fördermaßnahmen zu informieren. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Erkennung und Verhütung von Zahnerkrankungen. Die Schulgesundheitspflege wird von den Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Zusammenarbeit mit dem Schulleiter, den Lehrern, den Schülern und den Eltern wahrgenommen.

Die Eltern können diese Untersuchungen auch bei ihrem Kinder-/Hausarzt durchführen lassen. In diesem Fall tragen sie die Kosten der Untersuchung.

Der Kinder- und Jugendarzt des Gesundheitsamtes untersucht:

  • den physischen Entwicklungsstatus
  • die für das Erlernen der Kulturtechniken notwendigen Wahrnehmungsleistungen
  • die Konzentrationsfähigkeit und die Belastbarkeit
  • die Fein- und Grobmotorik
  • das Niveau der Sprachentwicklung
  • den Ernährungszustand
  • den Haltungs- und Bewegungsapparat
  • Hinweise auf psychosoziale Auffälligkeiten und auf ansteckende oder chronische Krankheiten

Das Ergebnis der Untersuchung wird den Eltern durch einen schriftlichen Kurzbericht mitgeteilt.

Was ist mitzubringen?

Bitte geben Sie folgende Unterlagen zur Untersuchung mit: 

  • das ausgefüllte, unterschriebene Formular
  • den Impfausweis zur Kontrolle

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz