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Wie mehr Bewegung in den Alltag kommt

Der erste Schritt für ein Mehr an Bewegung bedeutet, gemeinsam aktiv zu sein. Zu einem bewegten Lebensstil gehört der gemeinsame Ausflug mit den Fahrrädern ebenso wie das Engagement im Sportverein, der Wandertag oder der Besuch im Schwimmbad. Bei sächsischen Kindern und Jugendlichen gehören Fußball, Kampfsport, Tanzen und Volleyball zu den beliebtesten sportlichen Betätigungen, die in Vereinen trainiert werden.

Erwachsene müssen den Wert der Bewegung wiedererkennen und körperliche Bewegung oder Sport in den Alltag integrieren. Das heißt zum Beispiel auch, kurze Entfernungen nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß zurückzulegen oder auf das Fahrrad umzusteigen. Aber auch das Kinderzimmer muss nicht mit elektronischem Spielzeug und monofunktionellen Möbelstücken überfrachtet werden, sondern sollte genügend »Freiraum« für Bewegung lassen. Eltern sollten darüber hinaus ihre Kinder zu vielfältigen Sitz- und Körperhaltungen ermutigen und Möbel auswählen, die zum dynamischen Sitzen anregen.

Kinder wollen hinaus in die Natur und gemeinsam mit ihren Eltern was erleben. Die Natur bietet genügend Möglichkeiten, Lern- und Bewegungserfahrungen zu machen und die motorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Sie fordert die Kinder und natürlich auch die Erwachsenen geradezu heraus, in Aktion zu sein. Laufen auf unebenem Untergrund trainiert die Koordination und das Gleichgewicht ebenso wie das Balancieren auf einem Baumstamm. Das Erklimmen von kleinen »Felsen« und Hängen stärkt das Selbstbewusstsein und vermittelt das Gefühl, etwas aus eigener Kraft geschafft zu haben. Eltern können aber auch Bewegungsanreize schaffen, indem sie auf Fahrstühle und Rolltreppen verzichten und statt dessen mit ihren Kindern um die Wette die Treppen hinaufrennen. Häufige Spielplatzbesuche und Bewegungsspiele mit der Familie wie zum Beispiel Rückschlagspiele bieten ebenso mehr Bewegung im Alltag. Und dass Bälle jeglicher Art, Federball, Gummitwist, Wurfspiele, Drachensteigen und Schlittschuhlaufen Spaß machen, wissen Sie sicher noch aus der eigenen Kinderzeit. Auf keinen Fall sollten Eltern ihre Kinder mit gemeinsamen Aktivitäten und »Angeboten« verplanen, denn Kinder brauchen auch Freiräume zum Spiel mit anderen.

Es gibt viele Gelegenheiten, in Bewegung zu sein und es ist nie zu spät, selbst körperlich aktiv zu werden.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz