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Bewegung in Schulen

Bewegungserziehung ist als umfassende Aufgabe der Schule zu verstehen und kann nicht nur an das Fach Sport gebunden sein. Bewegungserziehung ist in allen Fächern zu integrieren, in die Pausengestaltung und den außerunterrichtlichen Bereich einzubeziehen.

Bewegung im Unterricht sollte daher auch nicht als etwas Störendes, die Konzentration Minderndes betrachtet werden. Im Gegenteil, Lernen ist nur mit dem ganzen Körper und allen Sinnen möglich.

Es ist inzwischen nachgewiesen, dass ergonomisch ungünstig gestaltete Arbeitsplätze von Schülerinnen und Schülern und ein nicht kindgemäßes Arbeitsverhalten psycho-physische Belastungen auslösen können und dadurch das Lernen ungünstig beeinflussen. Ergebnisse aus einer sächsischen Befragung zum Gesundheits- und Krankenstatus von Schülerinnen und Schülern zeigen, dass 13 Prozent der Befragten über fast täglich auftretende Kopfschmerzen klagen und 10 Prozent täglich Rückenschmerzen haben. Bestätigt werden diese Zahlen durch die Untersuchungen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, die eine hohe Zahl von Haltungsschwächen und -schäden feststellen. Vor diesem Hintergrund ist es dringend erforderlich, mit Maßnahmen zur primären Prävention bereits im frühen Kindesalter zu beginnen.

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Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz