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Karies aus der Nuckelflasche

Wenn ihre Kinder unruhig sind, greifen Eltern gern zum Beruhigungsschnuller oder zur Nuckelflasche. Doch das Dauernuckeln an Flaschen, die häufig mit gesüßten oder säurehaltigen Getränken gefüllt sind, verursacht die so genannte Nuckelflaschenkaries (NFK). Diese entsteht durch das ständige Umspülen der Zähne mit süßen oder säurehaltigen Getränken und ist hierzulande bei 10 Prozent der Kinder von zwei bis drei Jahren verbreitet. Damit ist die NFK die häufigste chronische Erkrankung des Kleinkind- und Vorschulalters.

Folgen der NFK sind Schmerzen und unter Umständen die operative Entfernung der Zähne in Vollnarkose.
Das können Sie Ihren Kindern ersparen.

Hier einige Tipps zur Vermeidung der Nuckelflaschenkaries:

Wenn möglich, sollte die Mutter ihren Säugling in den ersten sechs Lebensmonaten stillen.

Das Saugen stärkt und formt die Kiefer-, Lippen- und Halsmuskulatur. Andernfalls kaufen Sie am besten eine Glasflasche für Ihr Kind. So kommen Sie nicht in Versuchung, die Flasche mit ins Bett oder den Kinderwagen zu geben. Optimal ist, das Fläschchen nur zu den Mahlzeiten zu reichen oder wenn das Kind Durst hat. Mit circa einem Jahr kann der Nachwuchs an eine Tasse gewöhnt werden. Ungesüßte und säurefreie Getränke wie Tee oder stilles Wasser tragen viel zur Mundgesundheit der Kinder bei. Apfelsaft ist stark säurehaltig und sollte nicht in die Nuckelflasche kommen.  

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