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Interventions- und Koordinierungsstellen (IKS)

Im Freistaat Sachsen arbeiten sieben IKS: in Leipzig, Borna, Radebeul, Dresden, Bautzen, Chemnitz und Zwickau.

Sie sind öffentlich zugänglich und betreuen weibliche wie männliche Opfer häuslicher Gewalt.

Die IKS leisten hauptsächlich:

  • mobile Unterstützung bei einzelfallbezogener Krisenintervention und entsprechende Beratungs- und Betreuungsarbeit unter Anwendung der Möglichkeiten, die das Gewaltschutzgesetz und - in Fällen von Stalking - die geänderten § 238 StGB und § 112a StPO bieten,
  • Kooperations- und Vernetzungsarbeit mit Polizeidienstellen und -direktionen, Amts- und Familiengerichten (Staatsanwälte, Richter, Rechtspfleger), Sozial- und Jugendämtern, dem Gesundheitsbereich und der Rechtsmedizin. Die Mitarbeiterinnnen sensibilisieren und schulen Polizisten, Justizbeamte und andere Netzwerkpartner zum Umgang mit Opfern und Tätern/Täterinnen häuslicher Gewalt sowie zum Hilfenetzwerk. 

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz