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Wiedereinstieg ins Berufsleben

Die Sächsische Staatsregierung hat sich die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Hierzu gehört insbesondere die Verbesserung der Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt.

Eine wesentliche Ursache für die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt besteht darin, dass Frauen immer noch die Hauptlast der Familienarbeit tragen. Sie sind es zumeist, die bei der Geburt eines Kindes Elternzeit in Anspruch nehmen beziehungsweise die Pflege von erkrankten/älteren Familienangehörigen ausüben. Der damit verbundene Ausstieg aus dem Erwerbsleben bleibt für einen Großteil von ihnen nicht ohne Folgen. Arbeitslosigkeit oder Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit sind Probleme, mit denen die Familien und insbesondere Frauen konfrontiert werden. Aus diesem Grund erfolgt eine besondere Förderung von Frauen, aber auch betroffener Männer, durch nachfolgend genannte Weiterbildungsangebote beziehungsweise die Frauenförderung im öffentlichen Dienst.

Förderung durch Weiterbildung

Qualifizierung von Personen in Elternzeit

Das Programm »Qualifizierung von Personen in Elternzeit« wurde für Eltern entwickelt, die nach der vorübergehenden Betreuung ihres Kindes die Rückkehr in ihren Beruf planen. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Mitteln des Freistaates Sachsen. Im Rahmen dieser Maßnahmen soll Frauen und Männern die Rückkehr ins Berufsleben erleichtert werden, indem sie sich während der Elternzeit weiterbilden, ihr Wissen auffrischen und sich so den aktuellen Bedürfnissen am Arbeitsplatz anpassen.

Informationen zu den stattfindenden Kursen erhalten interessierte Personen bei ihrer zuständigen Arbeitsverwaltung (Bundesagentur für Arbeit oder ARGE/optierende Kommune). Die dortigen Mitarbeiter können gegebenenfalls Zuweisungen in ein ESF-Projekt der jeweiligen Region veranlassen.

Qualifizierung von Berufsrückkehrern

Für Frauen und Männer, die ihre Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit oder eine betriebliche Berufsausbildung wegen der Betreuung und Erziehung von aufsichtsbedürftigen Kindern oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger unterbrochen haben und in angemessener Zeit danach in die Erwerbstätigkeit zurückkehren wollen, wurde das aus ESF- und Landesmitteln geförderte Programm »Qualifizierung von Berufsrückkehrern« entwickelt.

Im Rahmen dieser Maßnahmen soll Frauen und Männern die Rückkehr ins Berufsleben erleichtert werden. Die Qualifizierung der TeilnehmerInnen erfolgt dabei nach Beendigung der Elternzeit/Pflegezeit in ihren erlernten Berufen, in technischen und technologischen Bereichen, im Bereich Information und Kommunikation und neue Medien sowie in nachweislich zukunftsträchtigen Bereichen. Weitere Informationen dazu erteilt ebenfalls die zuständige Arbeitsverwaltung.

Förderung im öffentlichen Dienst

Das Sächsische Frauenförderungsgesetz dient der Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst durch die gezielte Förderung von Frauen. Das Gesetz schreibt verschiedene Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel Frauenförderpläne, familiengerechte Arbeitszeiten und Teilzeitbeschäftigung, fest, die insbesondere berufstätigen Müttern die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen sollen. Dazu gehört auch die Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs.

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