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Medienerziehung

Anliegen von Medienerziehung im Kinder- und Jugendschutz ist es, junge Menschen darin zu unterstützen, Medien kritisch und selbstbestimmt zu nutzen. Dies umzusetzen bedeutet, spezifische Angebote für die unterschiedlichen Zielgruppen des Kinder- und Jugendschutzes vorzuhalten. Mit Blick auf Kinder und Jugendliche sind dies Angebote, die deren Kompetenzen im Umgang mit Medien fördern. So kann es wichtig sein, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, eigene Nutzungsgewohnheiten und Bedürfnisse in bezug auf Medien zu erkennen und Handlungsalternativen zu finden.

Des weiteren umfasst Medienerziehung im Kinder- und Jugendschutz auch, medienpädagogische Kompetenzen von Eltern und von an Erziehungsprozessen beteiligten Personen zu stärken. Besondere Bedeutung erhalten hierbei Angebote für Fachkräfte im Bereich der Jugendarbeit, die darin unterstützt werden, Medienverhalten wahrzunehmen und pädagogische Umgangsweisen zu entwickeln.

Medienerzieherisch tätige und interessierte Fachkräfte haben die Möglichkeit, die im September 2004  vom Landesjugendhilfeausschuss verabschiedete Orientierungshilfe zur Medienerziehung im Kinder- und Jugendschutz als Hilfestellung bei der Ausgestaltung medienerzieherischer Angebote zu nutzen.

Hier erhalten Sie zudem einen Überblick über wesentliche rechtliche Regelungen im Jugendmedienschutz sowie zu Aufgaben und Tätigkeiten der verschiedenen Jugendmedienschutzinstitutionen.