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Struktureller Kinder- und Jugendschutz

Struktureller Jugendschutz meint all jene Maßnahmen, die sich auf die Verbesserung und Gestaltung von Lebensverhältnissen beziehen, in denen Menschen sich entwickeln, leben und handeln. Zu diesen Umwelteinflüssen gehören politische, rechtliche, soziale, räumliche und physische Faktoren bzw. Rahmenbedingungen in ihrem komplexen Zusammenwirken.

Sozialräumliche und -ökologische Ansätze oder die sogenannten Kinderfreundlichkeitsprüfungen sind Beispiele hierfür. Der strukturelle Jugendschutz findet im Rahmen der Jugendhilfe im allgemeinen Planungsziel im § 1 SGB VIII, u.a. positive Lebensbedingungen sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen, seine gesetzliche Verankerung. Darüber hinaus umfasst der Anspruch des strukturellen Jugendschutzes auch Bereiche außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe wie den Städtebau, die Verkehrsinfrastrukturplanung und einiges mehr.