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Außerschulische Jugendbildung

Der § 11 SGB VIII weist der Jugendarbeit eine Bildungsfunktion zu. Die in § 11 Abs. 3 SGB VIII genannten Bereiche der außerschulischen Jugendbildung - mit allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher, kultureller, naturkundlicher und technischer Bildung - sind ein Indiz für den breiten und ganzheitlichen Bildungscharakter von Jugendarbeit.

Jugendarbeit ist ein eigenständiger Ort der Bildung für junge Menschen außerhalb von Familie und Schule. Selbstbestimmung, gesellschaftliche Mitverantwortung, Freiwilligkeit der Teilnahme und Offenheit der Angebote für alle, unabhängig von sozialer Herkunft, Religionszugehörigkeit, Nationalität und Geschlecht. sind Prinzipien der außerschulischen Jugendbildung.

Grundsätzlich sind Angebote der außerschulischen Jugendbildung ein geeignetes Umfeld, um jungen Menschen in Phasen der Orientierung, der verstärkten Entwicklung von Einsichten, der Persönlichkeitsbildung sowie des zunehmenden Hineinwachsens in die Gesellschaft Raum zum Ausprobieren und eigenen Erleben sowie Lernen und Erfahren geben.