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Trends und Entwicklungen

Anforderungen von Familien an die Familienbildung von morgen

v. A. Borchers, in: Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (Hrsg.): Eltern und Familien von heute brauchen eine Familienbildung von morgen. Dokumentation des Fachgesprächs vom 01.10.2002 in Frankfurt/Main, S. 4-10

Der Beitrag zeigt auf, wie sich absehbare demographische Veränderungen auf die Bedarfslagen von Familien im Hinblick auf die Familienbildung auswirken werden. Fazit ist, dass die Angebote der Familienbildung zukünftig ihre Beschränkung auf junge Familien überwinden muss. Familienbildung ist generationsübergreifend in den Blick zu nehmen.

Helfen »Super Nanny« und Co.?

Ratlose Eltern – Herausforderung für die Elternbildung, hrsg. v. K. Wahl u. K. Hees, Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2006. ISBN 3-407-56355-8

Das Deutsche Jugendinstitut geht wissenschaftlich fundiert der Frage nach, ob Sendungen wie die »Super Nanny« und die »Supermamas« dazu beitragen, die elterliche Erziehungskompetenz zu erhöhen. Es stellt dar, dass die Sendungen dem Orientierungsbedarf von Eltern begegnen, die die Familienbildung nicht erreicht und fordert daher eine Modernisierung der Familienbildung.

Innovative Ansätze in der Eltern- und Familienbildung. Modellprojekte in Bayern

Hrsg. v. Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen, Hof 2003

Die Dokumentation von 17 Projekten bietet Anschauungsmaterial, wie mit zeitgemäßen inhaltlichen und methodischen Konzepten qualifiziert Eltern- und Familienbildung gewährleistet werden kann. Es sind Projekte vorgestellt, die zur Stärkung der Erziehungskompetenz beitragen so wie Projekte, bei denen Angebote im Netz gemacht werden und Projekte, die sich an folgende spezifische Zielgruppen richten:

Jugendliche und junge Erwachsene in Vorbereitung auf eine Schwangerschaft, Paare im Übergang zur Elternschaft, Familien mit Schulkindern und Jugendlichen, Alleinerziehende und Stieffamilien, Familien mit Migrationshintergrund und Familien mit behinderten Kindern.

Mehrgenerationenhäuser

Mit Beginn des Jahres 2012 startete das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in dem die 450 teilnehmenden Mehrgenerationenhäuser gemeinsam mit ihren Standortkommunen passgenaue Antworten und individuelle Lösungen für die kleinen und großen Alltagsherausforderungen der Menschen vor Ort entwickeln. Bundesweit verfügen heute nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte über ein eigenes Mehrgenerationenhaus.

Weitere Informationen
zum Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II
Mehrgenerationenhäuser in Sachsen
Standorte im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz